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... war in Büchern wie "Speculum Humanae Salvationis"
aus dem vierzehnten Jahrhundert und den heute als "Biblia
Pauperume" bezeichneten Holzschnittbüchern aus dem
fünfzehnten Jahrhundert eine im ganzen Mittelalter populäre
Methode,
die eine einheitliche Metaphorik in der mittelalterlichen Kunst hervorbrachte.
Diese Methode des
Bibelkommentars, Ereignisse oder Sätze im Alten Testament aufzuspüren, die eine
starke Ähnlichkeit mit jenen des Neuen Testaments haben, wurde
besonders in den ersten nachchristlichen Jahrhunderten angewandt,
damals sah man es als notwendig an, argumentativ nachzuweisen, dass Christus
tatsächlich der lange prophezeite Messias war.
Bei der
Typologie handelt sich um eine Methode der Theologen zur Deutung der
Bezüge zwischen historischen, bzw. als historisch
gedachten Personen, Institutionen und Ereignissen verschiedener Zeitebenen.
Grundlage ist dabei eine Zeitenvorstellung mit dem Leben Christi als Mitte:
Zeiten vor Christus, Zeiten in Christus, Zeiten nach Christus. Der Typus liegt
stets vor Christus, der Antitypus in oder nach Christus.
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