|
| |
Kurzinformation
über Ostpreußen
|
 |
Ostpreußen
Preußische Provinz bis 1945
Fläche: 36.992 qkm
Einw. 1939:
2,6 Millionen
Hauptstadt: Königsberg
Regierungsbezirke:
- Königsberg
- Gumbinnen
- Allenstein
- Westpreußen |
|
Historische Darstellung des Deutschen Reiches in den Grenzen von 1937 |
|
Das ehemalige deutsche Gebiet
Ostpreußen umfasst einen
Teil des Norddeutschen Tieflandes zwischen Weichsel und Memel und grenzt an die
Ostsee. Der Süden Ostpreußens wird in Masuren vom Baltischen Höhenrücken
durchzogen. In dieser hügeligen Landschaft befindet sich mit der 312 Meter hohen Kernsdorfer
Höhe die höchste Erhebung der ehemaligen Provinz. Nördlich der Masurischen
Seenplatte senkt sich die Landschaft allmählich zur Ostsee ab. Nur vereinzelt
ist die Küste steil ausgebildet. So fällt etwa das
Samland in einer Kliffküste
zum Meer ab. Vom Verlauf her handelt es sich bei der ostpreußischen Küste
überwiegend um eine typische Ausgleichsküste. Tief eingeschnittene Buchten sind
durch Landzungen, die sich im Zuge lang anhaltender Strandversetzung bildeten,
vom offenen Meer abgeschnürt. Die markantesten Buchten sind das Frische Haff und
das Kurische Haff, die durch schmale Nehrungen von der Ostsee getrennt sind.
Acht Kilometer östlich von Königsberg, heute Kaliningrad, an der alten
Reichsstraße 1 nach Gumbinnen liegt unmittelbar an der Steilkante einer vom Pregel
angeschnittenen Moränenplatte das Dörfchen Arnau, heute Marjino.
 |
Quellen:
1.
Archivmaterial;
2. Microsoft Encarta
Enzyklopädie plus 2000, 1999, Stichwort "Ostpreußen"
|
 |
|