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In die Raumgestaltungsphase
um 1360-1375 lassen sich unterschiedlich gestaltete
Konsolsteine zuordnen.
Alle Gewölbezwickel enden in einer
vollplastischen gotischen Baldachinkonsole aus Sandstein
und modelliertem Estrichgips in Antragetechnik mit
eingemauerter Backsteinarmierung. Im Langhaus sind insgesamt 9 Konsolen
vorhanden, im Chor 8. Die im Chor befindlichen
Konsolen sind als Nischen für Skulpturen konzipiert mit
einem Baldachin und einem im Abstand von ca. 80 cm tiefer liegenden
Sockelkonsolstein. Sie zeigen unterschiedliche gotische
Architekturmotive in Form von Wimpergen, Fialen und Blumen.
Die an die Triumphbogenwand
angrenzenden Sockelkonsolen sind mit einem unten angesetzten Kopf verziert. Auch
im Langhaus waren die an die Triumphbogenwand angrenzenden Konsolen als
baldachinbekrönte Nischen konzipiert mit Sockelkonsole und einem unten
angesetzten Kopf verziert.
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Archivmaterial /
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