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Nach der Errichtung und Einwölbung des Langhauses erfolgte die Verputzung des
gesamten Innenraumes mit einen Kalkputz. Die Putzstruktur
und Zusammensetzung in Chor und Langhaus erscheinen nach neusten Untersuchungen
identisch.
Nach Fertigstellung wurde der Putz mit
einer Kalktünche versehen, auf diese in weiten Abständen
ca. 50-60 cm große Weihe- bzw. Apostelkreuze aufgemalt wurden. Dabei
handelt sich um ein Zirkelschlagkreuz, das in zwei äußeren Ringen eingefasst
ist. Der äußere Ring ist dunkel, vermutlich rot und der
innere Ring vermutlich weiß.
Die Weihekreuze sind anhand der historischen
Fotografien und Befunde ausschließlich im Langhaus nachweisbar
und sind im Bereich des unteren Registers des Heilsspiegelzyklus von 1360-1375
zu lokalisieren.
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