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In den Gewölben des Langhauses sind Malereien erhalten, die stilistisch
in die Zeit des späten 18. Jh. einzuordnen sind. Es handelt
sich hierbei um in rot gehaltene ornamentale Bänder, in denen
sich Kelche, Blumenbuketts und Rankenwerk ablösen.
Die Bänder flankieren die mit Rot abgesetzten
und Halbkreisen verzierten Gewölberippen.
Der Grundton der Gewölbesegel ist weiß. Eine
Inschrift in der weißen Fläche nennt das Jahr 1785. Der dazu
gehörige Schriftzug ist nicht zu entziffern.
Im Chor sind schemenhaft Reste einer Gewölbeausmalung auszumachen,
die sich im Farbton und den Darstellungen stark von denen des Langhauses unterscheidet.
Die Rippen zeigen stellenweise noch eine Dekoration mit schwarzem Blattwerk, in
mindestens zwei Gewölbesegeln ist fragmentarisch eine Kartusche mit einem Schriftzug
identifizierbar. Ferner sind Reste von grauschwarzen Rocaillen zu sehen.
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